Inspiration

Wenn der Körper weint

Um nicht mehr überfordert zu sein.
Um den ganzen Blumenstrauß an Gefühlen zu erlauben.
Um zurück in die Freiheit zu kommen.

„Das ist ja wohl eine Unverschämtheit“

Ja genau, das ist der Titel dieses Podcasts. Und ganz ehrlich, ich finde den Namen richtig gut. Warum? Der Titel transportiert genau die absurden Sätze, die viele, wirklich viele Betroffenen zu hören bekommen.

Die Betroffenen, sind Leute die einen wichtigen, geliebten Menschen an den Suizid verloren haben.

Über endgültige Abschiede

„Es war einfach eine von vielen wichtigen Erfahrungen“, erzählte mir Jenna, als wir uns über endgültige Abschiede unterhielten. Jenna hatte unerwartet, nach 10 Jahren Beziehung, ihren Lebenspartner verloren. Sie erlebte diese Trauer, als die schmerzlichste ihres Lebens. Ziemlich genau ein Jahr nach dem Tod ihres Lebensgefährten, verändert sich ihr Leben wieder grundlegend und sie wandert nach Kanada aus.

Corona Gedanken

Corona.
Irgendwie Ausnahmezustand.
Mehr Einschränkungen und Besonderheiten, als die meisten von
uns vermutlich in ihrem bisherigen Leben erfahren haben. Einige
lernen ein ganz neues Gefühl kennen. Die Trauer. Und es gibt im
Moment weitaus mehr zu betrauern als „nur“ den Tod.

Versöhnung mit dem Tod

Als Kind hatte ich keine Angst vor dem Tod, wohl aber eine gewisse Antipathie gegen diesen stummen Gevatter, der mir mit sechs Jahren die Mutter genommen hatte. Von einem Tag auf den anderen.

Ich stellte mir den Tod wie eine hässliche, erbarmungslose Kreatur vor, die nur Leid bringt und – so zumindest nach meinem Gefühl – die liebsten Menschen zum falschen Zeitpunkt besucht, um sie einem für immer zu entreißen.

einfach eine von vielen wichtigen Erfahrungen

Jenna – „einfach eine von vielen wichtigen Erfahrungen“

„Es war einfach eine von vielen wichtigen Erfahrungen“, sagte Jenna zu mir, als wir uns über endgültige Abschiede und auch ihrer Zeit in Kanada unterhielten. Wenn man Jenna begegnet, ist das Erste was auffällt, ihre warmen Augen und ihr herzliches Lachen. Sie gehört zu den Menschen, die ihre Erfahrung gerne teilt. Wir haben uns zum Austausch mit Butterbrez´n und Kaffee verabredet.

Ein Interview in zwei Teilen. Der zweite folgt in der nächsten Ausgabe.

Immer wieder berichten Menschen, nach lebensbedrohlichen Situationen, die sie nur knapp überlebten und danach wieder ins Leben zurückfanden von Nahtod- Erlebnissen. Man findet Zeugnisse und Berichte von Nahtoderfahrungen in jeder Epoche, Kultur oder Region. Sie sind so alt wie die Menschheit.

Das Leben geht außerhalb der Mauern weiter

Petra ist 50 Jahre alt, examinierte Kinderkrankenschwester und arbeitet seit 30 Jahren in ihrem Beruf. Davon war sie 12 Jahre auf der Intensivstation tätig. In ihrer Arbeit hat sie auch die Herausforderung Kinder auf ihren Sterbeweg zu begleiten. Von ihr möchte ich mehr darüber erfahren, was diese Herausforderung mit ihr macht und wie sie damit umgeht.